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Die Zukunft gestalten.
Energie für Birstein-Freiensteinau

Ein gemeinschaftliches Projekt von:

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WINDPARK Birstein - Freiensteinau

Wir, die ImWind, planen in Kooperation mit der GAIA mbH einen Windpark in Birstein mit neun Windenergieanlagen und einen Windpark in Freiensteinau mit drei Windkraftanlagen. Beide Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der hessischen Klimaschutzpolitik und zur Energieversorgung mit sauberem Strom vor Ort. Mit beiden Windparks können künftig rund 45.500 Haushalte mit grünem Strom versorgt und 88.000 t CO2 pro Jahr eingespart werden.

 

Bei der Planung unserer Windparks legen wir großen Wert auf eine transparente Kommunikation und einen Austausch mit den Gemeinden und den Bürgern vor Ort. Um diesem Anliegen gerecht zu werden, haben wir diese Projektwebseite erstellt. Sie ergänzt weitere geplante Informationsveranstaltungen, die stattfinden sollen, sobald die aktuellen Corona-Maßnahmen es erlauben. Solange das nicht möglich ist, werden wir über die Projektverläufe auf dieser Webseite informieren. 

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Fakten

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t CO2 Einsparung pro Jahr

Projektübersicht

 

Ein Kooperationsprojekt von ImWind mit der GAIA mbH

Um ein Projekt erfolgreich umsetzen zu können, sind kompetente Ansprechpartner für Behördenvertreter:innen, Bürger:innen und Gemeindevertreter:innen sehr wichtig. Daher war es ImWind ein Anliegen, das Projekt mit einem kompetenten regionalen Partner umzusetzen. Diesen Partner haben wir mit der GAIA mbH gefunden. Seit Januar 2020 entwickeln wir das Windenergieprojekt in Birstein-Freiensteinau gemeinsam.

 

ImWind Erneuerbare Energien

ImWind ist ein Windkraftpionier und zählt heute zu den größten Erzeugern erneuerbarer Energie in Österreich. Seit über 25 Jahren entwickelt, baut und betreibt ImWind Windparks und Photovoltaikanlagen im In- und Ausland. Der transparente und offene Dialog mit der Bevölkerung, Gemeinden und Grundeigentümern:innen ist für ImWind zentral. ImWind ist verlässlicher Partner von über 1.000 Grundeigentümer:innen und mehr als 20 Standortgemeinden. Die hohe Akzeptanz der Bevölkerung für unsere Windparks ist Ergebnis dieser guten Kooperationen mit allen Stakeholdern der jeweiligen Region. Unsere Unternehmenskultur zeichnet sich durch Handschlagqualität, Offenheit und Fairness aus.

 

GAIA erneuerbare Energien

Die Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen, kurz GAIA mbH, wurde 1999 gegründet und zählt zu den Pionieren der erneuerbaren Energien in Südwestdeutschland. GAIA plant, projektiert und errichtet Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz, in dem Saarland und in Hessen. Das Unternehmen initiiert Windenergie-Projekte, akquiriert die Standorte, führt alle Planungen durch und errichtet die Anlagen schlüsselfertig.

 

Darüber hinaus bietet GAIA die Betriebsführung (Verwaltung, Wartung und Instandhaltung) von Windenergieanlagen an. Bis heute hat GAIA mehr als 100 Windkraftanlagen mit einer Gesamtnennleistung von rund 233 Megawatt (MW) realisiert. Weitere Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Planung und Errichtung von Photovoltaikanlagen und von Ladestationen für die Elektromobilität. Das Unternehmen beschäftigt heute über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

In der gemeinsamen Projektentwicklung haben wir folgende Schwerpunkte vereinbart:

 

Schwerpunkte von ImWind und GAIA in der gemeinsamen Projektplanung

 

Windpark Birstein und Windpark Freiensteinau

 

Der Windpark Birstein liegt in der Gemeinde Birstein im Main-Kinzig-Kreis und ist innerhalb des Vorranggebiets für Windenergie 2-924 (Teilplan Erneuerbare Energie Südhessen) geplant. Der Windpark Freiensteinau-Radmühl liegt in der Gemeinde Freiensteinau, Gemarkung Radmühl im Vogelsbergkreis und ist in dem Vorranggebiet Windenergie 5167 (Teilregionalplan Energie Mittelhessen) geplant. Bei der Festlegung der Vorranggebiete für Windenergie sind unter anderem auch infrastrukturelle Restriktionen, Abstände zu Wohngebieten sowie naturschutz- und landschaftsschutzfachliche Belange geprüft und berücksichtigt worden.

 

Die Planung der einzelnen Windkraftanlagen erfolgt im Wald. Durch die bereits vorhandene gute Erschließung des Waldes sind nur wenige Eingriffe für Zuwegung und Windkraftanlagen erforderlich. Bei der einzelnen Standortauswahl wurde speziell auf die naturschutzfachlichen Besonderheiten geachtet. Die Standorte für die Windkraftanlagen wurden gemäß den Erkenntnissen der Gutachter festgelegt. Dafür haben Gutachter über das komplette Jahr 2020 das gesamte Projektgebiet in Bezug auf Konflikte mit Avifauna und Fledermäusen untersucht. Die Eignung beider Standorte für die Nutzung der Windenergie wurde durch eine Vorprüfung eines Windgutachtens bestätigt. Das Gutachten ermittelte eine Windgeschwindigkeit von 6,3 m/s in Höhe von 160 m über Grund.

 

Karte und Planungsgebiete der Windparks Birstein und Freiensteinau

 

 

Anlagenzahl und Typ der geplanten Windkraftanlagen 

Wir planen insgesamt 12 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 6 Megawatt (MW), einer Nabenhöhe von 166 Metern und einem Rotordurchmesser von 162 Metern. Die Gesamthöhe der Windenergieanlagen beträgt rund 250 Meter.

 

Windpark Birstein

In Birstein sind 9 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 54 Megawatt geplant. Das entspricht etwa 27 Prozent der Leistung eines Donaukraftwerks. Der Windpark wird ca. 120.000 Megawattstunde (MWh) produzieren. Damit können dann rund 35.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden. Mit dem Windpark werden ca. 66.000 t CO2 pro Jahr eingespart, was dem CO2-Ausstoß von rund 27.000 Pkws pro Jahr entspricht.

 

Windpark Freiensteinau

An diesem Standort werden 3 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 18 Megawatt (MW) geplant, was etwa 9 Prozent der Leistung eines Donaukraftwerks an der Donau entspricht. Der Windpark wird ca. 40.500 Megawattstunden (MWh) pro Jahr produzieren. Damit können rund 11.500 Haushalte mit grünem Strom versorgt werden. Mit diesem Windpark werden ca. 22.000 t CO2 pro Jahr eingespart, was der Einsparung des CO2-Ausstoßes von rund 9.000 Pkws pro Jahr entspricht.

 

Projekttagebuch

 

In der interaktiven Grafik finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Ereignisse und Meilensteine bei der Planung und den Bau der Windparks Birstein und Freiensteinau. Sie erfahren hier, in welcher Planungsphase sich die Projekte befinden und welche Meilensteine bereits erreicht wurden. Auf der jeweiligen Phase finden Sie detaillierten Informationen zum Planungs- und Genehmigungsprozess sowie zum Baufortschritt.

 

Zeitstrahl

  • Information

    Baubeginn bzw. Errichtung der WEA und Ausbau der dazugehörigen Infrastruktur.

  • Information

    Standortprüfung und -optimierung, Durchführung der Restriktionsanalyse, Flächensicherung, Abstimmung mit Genehmigungsbehörde und Beauftragung von Gutachter, Kontaktaufnahme zu Kommunen, Bürgerinformation.

  • Information

    Inbetriebnahme

  • Information

    Ab dem 2. Q. 2021: Einreichen des Genehmigungsantrages, Erhalt der Genehmigung nach BImSchG.

  • Information

    Ausweisung Windvorranggebiete durch die Regierungspräsidien Darmstadt und Gießen

Visualisierungen

Fotovisualisierungen der geplanten Windenergieanlagen

Um Ihnen einen Eindruck für das Landschaftsbild mit den Windkraftanlagen zu vermitteln, haben wir aus den Ortschaften Fotosimulationen für Sie erstellt.
Auf der Grafik können Sie die Standorte und die Richtung sehen, von der aus die Bilder gemacht wurden.

 

Erste Fotosimulation

Auf dem interaktiven Bild können Sie die Ortschaft Birstein sehen. Das Foto wurde am Parkplatz vor dem Rathaus gemacht. Beim Verschieben des Pfeils erhalten Sie einen Eindruck davon, wie die geplanten Windenergieanlagen in Birstein und Freiensteinau im Hintergrund zu sehen sein werden.  

NACHHER
VORHER

Zweite Fotosimulation

Die zweite Fotosimulation haben wir aus der Ortschaft Radmühl erstellt. Auf dem Bild sind die Häuser in Radmühl zu sehen. Auf dem Vorher-Nachher-Bild zeigen wir Ihnen, wie von hier aus die geplanten Windenergieanlagen im Hintergrund zu sehen sein werden.

NACHHER
VORHER

FAQ

Der Flächenbedarf für den Bau einer Windkraftanlage beträgt maximal 5.000 m2. In der Regel werden Bestandswege benutzt. Zusätzlich wird Fläche für die Zuwegung zur Windkraftanlage, für die Kranstellfläche und für das Fundament der Anlage in Anspruch genommen.

 

Die von Windkraftwerken ausgehenden Schallemissionen sind ein wesentlicher Faktor in der Planungsphase. In der technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA-Lärm) sind konkrete Vorgaben für Geräuschpegel festgelegt, die in Wohn-, Misch- und Gewerbegebieten nicht überschritten werden dürfen.

 

Um eine Baugenehmigung zu erhalten, ist die Einhaltung dieser Grenzwerte durch ein Gutachten nachzuweisen.

Moderne Windenergieanlagen sind inzwischen schallgedämmt, besitzen schalltechnisch optimierte Rotorblattformen und produzieren somit wenig Lärm. Außerdem überlagern Umgebungsgeräusche von rauschenden Bäumen und Büschen sowie  Straßenlärm und sonstige Alltagsgeräusche, die Lärmentwicklung von Windenergieanlagen. Bereits in wenigen 100 Metern Entfernung ist das durch die Rotorblätter hervorgerufene Rauschen nicht mehr hörbar.

 

In der Grafik ist der Schalldruckpegel in dB dargestellt.

Quelle: www.wikipedia.com

 

Schallemissionen im Vergleich:

40 dB (A) moderner Kühlschrank

50 dB (A) moderne Windenergieanlage unter Volllast bei einem Abstand von 200 Metern

60 dB (A) ruhige Unterhaltung
90 dB (A) mittlerer Straßenverkehr

Der sich bewegende Schlagschatten, der bei Sonnenschein von den Rotorblättern ausgeht, wird als Schattenwurf bezeichnet. Der Schattenwurf ist von den Wetterbedingungen, der Windrichtung und dem Sonnenstand sowie dem Betrieb der Anlage abhängig. Bei der Planung eines Windparks wird der Schattenwurf ermittelt. Im Vergleich zu Windturbinen ist der am Wegrand ausgehende Schattenwurf von Bäumen und Laternen während einer Auto- oder Zugfahrt wesentlich intensiver.

 

 

 

Berechnungsannahmen des Schattenwurfs (absoluter Worts-Case):

  • Die Sonne scheint ganztätig an allen Tagen im Jahr.
  • Keine Wolken am Himmel.
  • Die Sonneneinstrahlung steht immer senkrecht zur Rotorkreisfläche, d.h. immer maximaler Schatten.
  • Die Windkraftanlage dreht sich das ganze Jahr.

Werden die Grenzwerte überschritten, so sind Abschaltungen der Windenergieanlagen erforderlich. Dies passiert automatisch gesteuert von der Windenergieanlage.

 
  

Für die Genehmigung einer Windenergieanlage müssen die Prüfaspekte des § 6 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) gegeben sein. Dazu zählen öffentlich-rechtliche Vorschriften unter anderem des Bauordnungsrechts. Die Gefährdung durch herabfallendes Eis wird daher im Zuge des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens geprüft. Der Antragsteller hat entsprechende Gutachten vorzulegen. Zuständig für die Prüfung sind die jeweiligen Bauordnungsämter.

 

Deshalb haben sich bereits verschiedene zertifizierte Eiserkennungssysteme auf dem Markt etabliert. Am häufigsten sind Messstationen, die auf dem Maschinenhaus der Windenergieanlage angebracht werden und verschiedene meteorologische Parameter überwachen. Lassen die Witterungsbedingungen die Gefahr von Eisbildung erkennen, wird die Windenergieanlage automatisch abgestellt. Sobald ein eisfreier Betrieb wieder möglich ist, geht die Anlage wieder automatisch in Betrieb.

 

Windenergieanlagen sind aus Gründen der Flugsicherheit zu kennzeichnen. Umfang und Art der Kennzeichnung ergeben sich aus der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV Kennzeichnung). Außerhalb von Städten und dicht besiedelten Gebieten gilt die Kennzeichnungspflicht ab einer Höhe von 100 Metern, innerhalb von Städten und dicht besiedelten Gebieten ab einer Höhe von 150 Metern.

 

Die Firma ImWind beantragt im Rahmen des BImSchG-Verfahrens die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß UVPG mit Öffentlichkeitsbeteiligung.  

 

I. Einreichung des BImSchG-Antrags durch Antragssteller/Projektierer

II. Vollständigkeitsprüfung durch die Genehmigungsbehörde

III. Vervollständigung der Unterlagen durch Antragssteller/Projektierer

IV. Öffentliche Auslage bei der Genehmigungsbehörde und in den Standortgemeinden

V.  Einwendungsbearbeitung durch Genehmigungsbehörde

VI. Mündliche Verhandlung

VII. Erlassung Genehmigungsbescheid

 

Ansprechpartner

Vladimir Radik

Projektleiter

GAIA mbH 

Jahnstraße 28, 67245 Lambsheim

Telefon: +49 (0) 6233 35944-49

E-Mail:  vladimir.radik@gaia-mbh.de

Christoph Bruny

Projektleiter

ImWind Erneuerbare Energie
Lehárgasse 9/8, 1060 Wien

Handy: +43 664 889 730-50

E-Mail: cbr@imwind.at